Pressestimmen

In wenigen Minuten herrscht im Saal ein Zustand tiefster Vertrautheit, Intimität. Ist es seine virile und sanfte Stimme, ist es die im ruhigen Plauderton gehaltene Modera­tion, sind es die farbigen Klänge einer virtuos gegriffenen Gitarre oder die sinnlich-sinnigen Texte voll zärtlicher Poesie, gesungen und erzählt? Das alles wäre schon weit mehr als einem üblicherweise geboten wird; aber es erklärt noch nicht den un­nachahmlichen Zauber eines Horton-Abends. Hinter allem steht – ein Mensch; ein denkender, sinnender, fühlender Mensch voller Liebe; ein Ästhet – von der weißen Locke bis zur Fingerhaltung am Griffbrett; ein Literat von Graden und ein Philosoph. Horton komponiert seine Stücke, schreibt seine Texte, inszeniert seine Auftritte – als Gesamtkunstwerk, durchdrungen von der glühenden Botschaft, menschliche Wärme, Frieden und Harmonie zu verbreiten. Er macht Stimmung für die Kraftlinien zwischen dem Ich und dem Du. Ein Virtuose der Innerlichkeit. An einem solchen Abend zer­streut man sich nicht, sondern sammelt sich; man verliert sich nicht, sondern findet zu sich selbst; man lacht, weint, sinnt und staunt. Einmal furios, einmal meditativ, immer ein beinahe fernöstliches, ein inneres Lächeln in den Augen. (Markus M. Kauffmann, Kulturkorrespondent, Peter Horton Solokonzert)
“Ich bin kein Broker und kein Fabrikant, ich bin Musikant”, singt Peter Horton und als solcher will er versöhnen mit Tönen. Das gelingt ihm auch, nicht zuletzt durch sein grandioses Gitarrenspiel. Immer wieder verschmilzt seine sonore Stimme mit einem jazzigen Blues, einem mitreißenden Bossa Nova oder einem rasselnden Flamenco und malt die unterschiedlichsten Klanggemälde. So philosophisch und sanft mah­nend seine Liedtexte, so hintergründig und verschmitzt sind die Aphorismen und Geschichten, die Peter Horton als Buchautor zeigt. … So gab es neben Chansons vom Feinsten auch Erheiterndes, und das Publikum dankte diesem so bescheidenen Künstler für einen Abend voller wohltuender stiller Denkanstöße mit langem Applaus. (Mannheimer Morgen, Peter Horton Solokonzert)
Ebenso wie mit seiner virtuosen Gitarrentechnik beeindruckte Peter Horton mit sei­nem Gesang. Zungenakrobatisch verzierte er Stücke wie die „Invention Nr. 1“ nach Johann Sebastian Bach mit seinem Scat-Gesang. Mit nachtschwarzer, rauer Stimme intonierte in seinem Solostück „Les feuilles mortes“, schwelgte beseelt in Liebeslyrik, klagte in Molltönen und jubilierte im Falsett aus Freude am Leben, während er seiner Gitarre Kaskaden entlockte, die wie klare Wassertropfen herunterfielen. (Die Rheinpfalz, Guitarissimo XL)
Wenn Unterhaltung die Seele ernährt
…ein begnadeter Poet, der epische Breiten meidet und philosophischen Gedankensplittern den Vorzug gibt. Dabei ist feiner Humor ebenso vertreten, wie zarte Melancholie. Im Vorwort seines zuletzt erschienen Bandes „Die zweite Saite“ heißt es: „Ich möchte mit meinen Worten Verbindungstüren öffnen, ein Schmunzeln ins mentale Gebälk stäuben oder einfach die Seele wärmen“. Das gelang ihm an diesem Abend ohne Zweifel. So wie er auch auf der akustischen Gitarre mit seinem technischen Können und der außerordentlichen Gestaltungsfähigkeit immer wieder von neuem faszinierte. (Wiesbadener Tagblatt, Peter Horton Solokonzert)
…Charme und Ausstrahlung, Geist und Seele, Finger, die auf der Gitarre… Bilder malen und Geschichten fabulieren… eine Stimme, sanft und rauchig, dunkel getönt… kann seine Texte wundervoll vortragen, lässt sie erleben. Texte, die neu sind, visionär, intim, tief und auch humorvoll, Texte, die von Liebe und Leben erzählen… mit großen Gefühlen und menschlicher Wärme… Peter Horton der Fischer knüpft feine Netze und fängt damit sein Publikum, das gerne in diesem Gewebe aus Musik, Gesang, Text und Gitarrenspiel zappelt… (Amberger Zeitung, Peter Horton Solokonzert)
Liederpoet und Gitarrenpaganini… (SZ, Peter Horton Solokonzert)
Ein Virtuose mit wachen Augen für die wichtigen Dinge im Leben. Auch das Lachen kommt da nicht zu kurz… An einem solchen Abend ist man ganz bei der Sache, ganz Auge und Ohr. Man lacht, sinnt und staunt. Hortons Auftritt ist leise und doch unglaublich intensiv, emotional, reich an Klangfarben und Wortbildern. So schön kann Unterhaltung sein. (Amberger Zeitung, Peter Horton Solokonzert)
Fast schwerelos wirkt er mit seinen Gitarren vorn auf der Bühne. Das suggerieren zumindest die Klänge, die er ihnen entlockt, und nur manchmal wird in einem kurzen Augenblick die Körperspannung offenbar, die als physische Grundlage seiner Virtuosität dient. Deren internationale Ausbildung macht sich an allen Ecken und Enden des Abends bemerkbar: Brasilianische Leichtigkeit, der Rekurs auf das Chanson und schließlich Glenn Campbells „Gentle on my mind“ im gewollt schlimmsten Austro-Englisch weisen die Vielfalt eines Musikers aus, der sich dann zum Schluss, per Gedicht und wieder ganz Spitzbub, mit allem Wiener Schmäh von seinem Publikum verabschiedet. (Neue Osnabrücker Zeitung)
Ein Konzert mit Peter Horton ist leise und besticht durch seine feinen Nuancen, die man sich auf der Zunge zergehen lassen muss, wie einen kostbaren, alten Wein. (Weinheimer Nachrichten)
Peter Horton beherrscht einfach die Kunst, Reflexion, Poesie und Gefühl in ausdrucksstarken Bildern zu verbinden, das Ergebnis kongenial zu verbinden. (Bonner Rundschau)
Gereift und metaphernreich greift er in die Saiten, lässt Läufe perlen als Meister im individuell geprägten Jazz. Zu Akkordfolgen in Schräglage mit allen Raffinessen wie versierten Fingerpickings und gezielt gehauchten Flageoletts erzählt er Geschichten, die das Leben schrieb und die Natur untermalt. (Bietigheimer Zeitung)
……fast mühelos wechselt er in seinen Songs von der Brust in die Kopfstimme, ergänzt sie mit feinem Vibrato, bewältigt ohne Schwierigkeiten auch kniffelige Intervalle und kann mit sicherer Atemtechnik Töne endlos lange halten. Wenn Horton singt, ist alles irgendwie friedlich und gut. (Cellesche Zeitung)