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Songtexte

Hier steht eine kleine, sporadisch wechselnde Auswahl von P. Hortons Liedtexten.
Auf Wünsche kann reagiert werden (über "Kontakt / Anfragen").

Zitieren der Texte oder von Ausschnitten daraus nur mit Nennung des Autors

Wenn du nichts hast als die Liebe
Text und Musik: Peter Horton

Wenn du nichts hast als die Liebe zu dem Menschen, von dem du träumst,
dann gib acht, dass du den Zug, in dem der Mensch sitzt, nicht versäumst.
Wenn du nichts hast als die Liebe, die die Nächte dir erfüllt,
brauchst du Antwort auf die Frage, was bei Tag den Hunger stillt.
Wenn du nichts hast als die Liebe, bist du zwar immer noch ein König,
doch ein König, der ein Schloss hat und kein Land, der hat zu wenig.

Im Frühling bin ich dir begegnet, im Sommer war die Landschaft grün,
der Herbst war fruchtbar und gesegnet, nur der Winter, - der war kühl!
Ich kenne deine Hände, deinen Atem, dein Gesicht,
dein Parfum und deine Freunde, nur, dein Wesen kenn' ich nicht!


Wenn du nichts hast als die Liebe zu der Frau, von der du träumst,
dann gib acht, dass du den Zug, in dem die Frau sitzt, nicht versäumst.
Wenn du nichts hast als die Liebe, die die Nächte dir erfüllt,
brauchst du Antwort auf die Frage, was bei Tag ihren Hunger stillt.
Wenn du nichts hast als die Liebe, und das Herz dir überläuft,
lehre deinem Herzen schwimmen, damit es nicht im Glück ersäuft.

Im Frühling pflanzten wir Narzissen, aus den Blüten wurden Rosen,
und ehe wir die Wahrheit wissen, werden sie zu Herbstzeitlosen.
Du weißt meinen Namen, kennst meine Haut bei jedem Licht,
weißt von allen meinen Fehlern, nur, wer ich bin, das weißt du nicht.


Wenn du nichts hast als die Liebe zu dem Mann, von dem du träumst,
dann gib acht, dass du den Zug, in dem der Mann sitzt, nicht versäumst.
Wenn du nichts hast als die Liebe hast das Netz du voller Fische,
und wenn du sie nicht an Land ziehst, sitzt du bald vor leerem Tische.
Du brauchst mehr als nur die Liebe, dein Herz braucht den Verstand,
denn sonst ist die größte Liebe wie ein Zimmer ohne Wand.

Und wenn alles so gebaut ist, wie es dir im Traum gefiel,
dann brauchst du nichts mehr – außer Liebe, denn dann - bist du am Ziel.

Ich bin der Engel

Text & Musik Peter Horton

Jabadadam...

 

Mein Herz ist ein Lied

voll Sonne und Mond,

und du bist der Zauber,

der darin wohnt.

Ich komme zu dir,

wenn der Tag uns verlässt

und lade dich ein

auf ein traumhaftes Fest,

lade dich ein

auf ein traumhaftes Fest.

 

Ich bin der Engel,

der die Stille pflegt

und dich nachts

in wunderbare Welten trägt.

Ich bin der Engel,

der nur durch Liebe siegt

und mit dir nachts zu den

schönsten Sternen fliegt.

 

Jabadadam...

 

Ich bin wie der Duft

von frischem Jasmin

vor dem alle Schatten

freudig entfliehn.

Ich bin dein Freund

aus Liebe und Licht,

und du bist mein schönstes

Liebesgedicht,

du bist mein schönstes

Liebesgedicht.

 

Ich bin der Engel,

der die Stille pflegt

...

 

Ein Mensch, der liebt
Text und Musik: Peter Horton

Ein leuchtender Pfeil ins Herz der Zeit,
eine Botschaft aus Leben und Licht,
ein Leuchtturm in der Dunkelheit,
eine Kraft, die Mauern bricht,

ein Wissen, das Spreu vom Weizen trennt,
eine Weisheit, die vergibt,
Feuer, das unter Wasser brennt,
das ist ein Mensch, der liebt.

Ein Sänger, der Gold in Lieder hüllt,
ein Poet, der mit Worten heilt,
der Wärme in dein Denken füllt
und sein Fühlen mit dir teilt,

ein Regen, der Wüsten zum Blühen bringt,
ein Berg, der Weitblick gibt,
die Quelle, aus der dein Leben klingt,
das ist ein Mensch, der liebt.

Ein Regenbogen um Mitternacht,
eine Leuchtspur im Labyrinth,
ein Stern, der Hoffnung greifbar macht,
ein die Welt verklärendes Kind.

Ein leuchtender Pfeil …

 

Solang du in dir selber nicht zu Hause bist
Text und Musik: Peter Horton

Solang du in dir selber nicht zu Hause bist,
bist du nirgendwo zu Haus',
solange Leben bei dir nur in der Pause ist,
kommst du aus dem Kreislauf nicht heraus.

Über das Land eilen die großen grauen Straßen,
und Istanbul liegt an derselben wie Bayreuth,
und obwohl die Blechlawinen
Milliarden Meilen fraßen
sind die Wege immer noch so weit.

Solang du in dir selber nicht zu Hause bist,
bist du nirgendwo zu Haus',
solange Leben bei dir nur in der Pause ist,
kommst du aus dem Kreislauf nicht heraus.
Solang du in dir selber nicht zu Hause bist,
bist du nirgendwo zu Haus'.


Und wir lauschen sehnsuchtsvoll den monotonen Worten
aus den Lautsprechern der Flughäfen der Welt,
und hören träumend all die Namen
von den Je-ferner-desto-lieber-Orten
und glauben, dass es uns dort mehr als hier gefällt.

Solang du in dir selber nicht...

Und man wird nicht müde, nach dem Glück zu suchen,
glaubt der Mammon sei's und jagt ihm eifrig nach.
Und jeder nimmt so gut er kann
sich ein Stück vom großen Kuchen
und bleibt vor Einsamkeit in seinen Nächten wach.

Solang du in dir selber nicht...

 

Wilde Gärten
Text und Musik: Peter Horton

Die Sonne tropft aus bunten Gläsern
und malt mir in die Seele wilde Gärten.

Schattenspiele unter alten Bäumen,
ein Teich mit einem morschen Steg,
Dornenlabyrinth aus alten Träumen,
nur meine Sehnsucht kennt den Weg.

Ein Blätterdach aus Sommer und Glyzinien,
ein bisschen Sand in meinem rechten Schuh.
Ich streife staunend durch Rosen und Lupinien
und schau dem Rittersporn beim Blausein zu.

Und ein Fell aus blühenden Girlanden
wärmt das welkende Gemäuer,
und wo wir uns im Licht der Sonne fanden,
brennt jetzt ein immergrünes Feuer.

Und ich tanze mit den ungezähmten Gräsern
auf geheimnisvollen Fährten.
Die Sonne tropft aus bunten Gläsern
und malt mir in die Seele wilde Gärten.


Das Moos erweicht die harten Steine
und den Brunnen, der vom Wasser träumt.
Ein Löwenzahn beißt mich in die Beine,
wo wilder Wein in blinden Fenstern schäumt.

Ein Marmorclown spielt auf seiner Geige
unser Lied für die Ewigkeit,
und Melodien greifen durch die Zweige
wie warme Hände voller Zärtlichkeit.

Und du wehst durch die schweigende Idylle
wie ein warmer, weit gereister Wind.
Ich atme dich und tauche in die Fülle
und fühl mich als neu geborenes Kind.

Und wir tanzen mit den ungezähmten Gräsern
auf geheimnisvollen Fährten.
Die Sonne tropft aus bunten Gläsern
und malt uns in die Seele wilde Gärten.

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