Pressestimmen
„Rondo Virtuoso“ Begeisterungsstürme
Saiten und Tasten in poetischer Zwiesprache
Manchmal musste man einfach die Augen schließen, um die Schönheit der Sprache, vor allem jedoch die romantischen Klänge von Flügel und Gitarre zu verinnerlichen. „Rondo virtuoso“, mit dem Peter Horton und Slava Kantcheff ihr Publikum verzauberten.
Peter Horton... ein begnadeter Poet, der epische Breiten meidet und philosophischen Gedankensplittern den Vorzug gibt... so wie er auch auf der akustischen Gitarre mit seinem technischen Können und der außerordentlichen Gestaltungsfähigkeit immer wieder von neuem faszinierte.
Und Slava Kantcheff, die Pianistin mit Ausstrahlung sorgte für weitere unvergessliche Augenblicke an diesem Abend auf dem Flügel. Ihre Chopin-Interpretationen spielt sie voller Leichtigkeit, in die sie verträumtes Schweben im Wechsel zu höchster Dramatik legt. Manchmal greift sie zu einem von Peter Hortons Büchern und liest in gestochen klarer Sprache... und Horton wechselt zum Flügel und begleitet...
...auch den wunderbaren Gitarristen Peter Horton, der stilistisch kaum an eine Grenze stößt. In geistvoller Weise lässt er spanische Gitarrentradition mit swingenden Jazztönen verschmelzen...gibt es einen saftigen Raggae-Rhythmus dazu. Überhaupt kommt Jazziges nicht zu kurz. Kantcheff und Horton verstehen es hervorragend, im Duett zu swingen. Das geht bis hin zu rasenden Boogie-Intervallen. Dazu scatet Horton, was das Zeug hält. Seinen warmen Bariton hingegen, der über alle Oktaven zu verfügen scheint, demonstriert er eindrucksvoll mit „Ka´ena“, einem hawaiianischen Volkslied. Das Publikum... dankte mit lauten Bravorufen und Begeisterungs-Pfiffen.
rav, Weinheimer Nachrichten
Talent, sowohl ihre Instrumente als auch ihr gesamtes Ambiente zum Leben zu erwecken, alles singt und swingt und ergreift das gesamte Umfeld... Grat zwischen U- und E-Musik, Höhepunkt des Abends wenn Horton seine Gitarre beseelt. Nicht der Instrumentalist spielt mit seinem musikalischen Objekt, sondern die Gitarre antwortet scheinbar eigenständig trommelnd und vibrierend... Slava Kantcheff kontert gleichwertig, nimmt als virtuose Pianistin den Dialog mit dem Saitenspiel der Gitarre auf... gelingt die Neuschöpfung einer unabhängigen Musikrichtung der „virtuosen Träume“... Duo überbrückt Zeit und Raum...
Lingener Tagespost
- substantielle musikalische Juwelierkunst...
- perfekte Symbiose von Gitarre und Flügel...
- brillantes Klangfeuerwerk ohne technischen Schnickschnack...
- raumfüllend perlende Töne mit unglaublicher Virtuosität...
- Fingerakrobatik an Klavier und Gitarre unterbrochen von besinnlichen Momenten, zu deren großen Hortons Lieder zählen...
verschiedene Pressestimmen